Unterkunft und Verpflegung

Gastfamilie

In einer Gastfamilie lernen die Schüler Land und Leute am besten kennen. Damit sie sich im Gastland wohl fühlen, suchen unsere Partnerschulen die Familien sorgfältig aus. Für viele Teilnehmer ist es der erste Urlaub ohne Eltern – und genau das wissen die Gastfamilien. Sie nehmen die Schüler gerne auf und lassen sie an ihrem täglichen Leben teilhaben. Gegenseitige Rücksichtnahme und ein bisschen Neugier sind dabei wichtige Voraussetzungen. Vieles ist zu Beginn ungewohnt – je besser sich die Teilnehmer auf den neuen Lebensrhythmus einstellen, umso schöner ist das Auslandserlebnis. Manche Schulen verlangen eine vollständige Corona-Impfung, da viele Gastfamilien keine Ungeimpften beherbergen möchten.

Zusammenleben

In der Regel teilen sich zwei Sprachschüler mit verschiedenen Nationalitäten ein Zimmer – ideal, um sich auszutauschen und gegenseitig zum Sprechen zu ermutigen. Nur in Frankreich können wir das nicht immer garantieren. Eine Gastfamilie besteht nicht immer aus Vater, Mutter und Kind. Auch Alleinerziehende, kinderlose oder ältere Ehepaare können hervorragende Gastgeber sein. Manche Familien sind unternehmungslustig, andere wiederum verbringen ihre Zeit lieber zu Hause – Teilnehmer sollten also von ihren Gastgebern kein Unterhaltungs- und Ausflugsprogramm erwarten, denn dafür sind die Betreuer der Sprachschulen zuständig.

Der Lebensstandard in den Zielländern entspricht nicht immer dem in Deutschland:

  • Häuser und Zimmer sind oft kleiner
  • typisch englisches „packed lunch“ aus Sandwich (ungetoastetem Toastbrot), Obst, Schokoriegel oder Chips und Getränk
  • einfaches Leitungswasser zum Essen (wer etwas andere möchte, sollte mehr Taschengeld – z. B. auch für Getränke aus dem Automaten – einplanen)
  • in Großbritannien sind seit dem Brexit die Lebenshaltungskosten stark gestiegen

Residence

Eine Residence ist ein Wohnheim, meist auf dem Gelände eines Internates oder Colleges. Das Zusammenleben mit Jugendlichen aus aller Welt ist ein tolles Erlebnis. Die Teilnehmer lieben den Camp-Charakter und die „Multi-Kulti“-Gemeinschaft. Auch abends stehen organisierte Aktivitäten auf dem Programm. Das fördert Teamgeist und gegenseitiges Verständnis. Und da alles in der Fremdsprache abläuft, üben die Teilnehmer nebenbei ganz spielerisch das freie Sprechen.

Das Angebot an Freizeitaktivitäten rund um die Residence ist riesig: Sport, Theater, Handwerken, Programmieren, etc. sind möglich. Auch bei den Residence-Unterkünften sollten die Schüler nicht mit deutschem Maß messen. Was bei Eliteschulen in England zum Topstandard zählt, kommt uns recht einfach und abgewohnt vor. Veraltete sanitäre Anlagen sind in den Colleges keine Seltenheit.