Marvin - Ilfracombe

Marvin (16 J.) hat viel gelernt und hatte ebenso viel Spaß in Ilfracombe

Großbritannien Marvin - Ilfracombe

Am 28. Juli ging es für mich los. Ich war sehr aufgeregt und war mir auch nicht sicher, ob mir die nächsten drei Wochen Spaß machen könnten. Nach einer guten Flugstunde sowie Warten auf dem Flughafen in London ging es mit dem Bus weiter nach Ilfracombe.

Im Bus konnte man schon erste Kontakte mit den mitreisenden Deutschen knüpfen. Am Abend kamen wir dann an und wurden von unseren Gastfamilien abgeholt. Das erste, was man sieht, ist die umwerfende Aussicht auf Ilfracombe und das Meer – dies ist wohl eine der schönsten Aussichten Englands.

Mein Gasthaus stand etwas außerhalb und ich musste einen Waldweg langlaufen. Dies stellte sich gerade nachts als hinderlich dar, weil es keine Beleuchtung gab. Dafür war mein Haus sehr groß und sauber. Auch die Gastfamilie war sehr nett und hilfsbereit – und keine Sorge, wenn man am ersten Abend nicht alles versteht, nach 3-4 Tagen hat man sich daran gewöhnt und kann sich problemlos unterhalten.

Am ersten Schultag machte ich einen Test, um mein Englisch Level einzustufen. Dieser bestand aus einem schriftlichen Part und einer kurzen mündlichen Prüfung. Der Unterricht war immer wieder ein Highlight, denn die Lehrer sind ganz anders drauf als in Deutschland. Mit Ihnen konnte man immer ein Späßchen machen und sie waren immer nett, solange man seine Aufgaben machte. Auch der Unterricht war anders aufgebaut als in Deutschland, sodass man mehr lernt.

Das Freizeit-Programm bestand für mich aus Tennisunterricht. Obwohl dies mein erster Tennisuntericht war, lernte ich schnell und konnte schon nach einer Woche Spiele mit dem Trainer spielen, welcher sehr, sehr nett war. Auch das Abendprogramm war sehr unterhaltsam. Egal ob Disco oder Karaoke – die Stimmung war immer gut und man traf ständig neue Leute. Wenn man mal kein Programm hatte, konnte man an den Strand gehen oder auf die Klippe steigen, von wo man einen fantastischen Blick auf Ilfracombe hat.

Ein weiteres Highlight waren die Pals. Dies ist ein Gruppe Jugendlicher aus Ilfraombe, die dir helfen dich zurechtzufinden. Alle Pals waren unglaublich nett und mit einigen habe ich immer noch Kontakt.

Die drei Wochen gingen schneller rum als ich gedacht habe und haben mir unheimlich viel Spaß gemacht. Auch mein Englisch hat sich weiterentwickelt. Wenn man sich dann noch an Schüler aus anderen Nationen hält, lernt man noch mehr, ist allerdings schwierig da meistens die Nationen unter sich bleiben. Dennoch lernt man auch Spanier, Italiener etc. kennen und hat sehr viel Spaß zusammen.

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