Nele M. - Moulton und Oxford

Nele (14 J.) verbrachte zunächst eine Woche in Moulton und zog dann für weitere zwei Wochen um nach Oxford in die St. Edward’s School

Großbritannien Nele M. - Moulton und Oxford
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Moulton: „Raus in die Welt und etwas Neues entdecken“. Unter dem Motto verließ ich am 24. Juli den Flughafen in Köln-Bonn Richtung London Heathrow für spannende und erlebnisreiche 3 Wochen. Es waren 3 unvergessliche Wochen, die ich für nichts im Leben hergeben würde.

Als ich in London am Flughafen ankam, wurde ich erst mal total nett empfangen. Nach der 50-minütigen Autofahrt kamen wir endlich an dem wunderschön ländlich gelegenen Campus des Moulton Colleges an. Dort wurde ich von einem sehr freundlichen und offenen Staff abgeholt.

In den ersten Tagen war es recht ungewohnt die ganze Zeit und mit jedem Englisch zu sprechen. Doch als ich mich erst mal daran gewöhnt hatte, fiel es mir auch nicht mehr so schwer. Wir waren nur 40 Kinder und alle sehr schüchtern. Aber das Programm half uns mit den anderen in Kontakt zu treten und machte auch total Spaß.

Wir hatten 6 Klassen, sodass in jeder Klasse nur 8 bis 10 Schüler pro Lehrer/in waren. Für den Unterricht wurde man je nach Sprachkompetenz in eine Klasse eingeteilt. Diese Einschätzung wurde Mithilfe eines Minitests gemacht, vor dem man keine Angst haben brauchte.
Der Unterricht war sehr locker und unterhaltsam gestaltet. Es war eine Mischung aus praktischer Partnerarbeit, Gruppenarbeit, das Recherchieren für Präsentationen und kurzen theoretischen Grammatikeinheiten. Außerdem arbeiteten wir mit vielen unterschiedlichen Materialien, was nochmal mehr Spaß in die Stunden brachte. Somit verflog die Zeit wie im Fluge und das brachte mir zudem auch noch eine riesige Freude.

Die restliche Zeit hatten wir frei wählbare Aktivitäten. Unter anderem das Sportspiel: „capture the flag“ oder Jutebeutel bemalen, welche von den Activity Managern angeführt wurden.

Zweimal in dieser Woche haben wir interessante, lustige und entspannte Ausflüge gemacht. Der erste davon war ein Ausflug nach Oxford. Dort haben wir ein paar Sachen wie zum Beispiel bestimmte Kleidung oder auch Süßigkeiten und Souvenirs gekauft. Auch die Führung durch ein paar Colleges hat mir Spaß gemacht. Wir hatten unter anderem auch die Möglichkeit, die berühmte Harry Potter Bibliothek zu besichtigen. Bevor wir die Rückreise zum Moulton College antraten, haben wir zum Abschluss den Film „The Lion King“ in einem kleinen Kino in Oxford geschaut.

Der zweite Ausflug ging nach Warwick wo wir das riesige Schloss in kleinen Gruppen besichtigen konnten. Später schlenderten wir noch durch die kleine Stadt Warwick und hatten wieder die Möglichkeit ein paar Andenken zu kaufen.  Eine neu gewonnene Freundin und ich, wir setzten uns in ein kleines Café wo wir genüsslich heiße Schokolade tranken. Der typisch englische Regen lief an den Fenstern vorbei und wir waren glücklich in einem kleinen warmen Café zu sitzen.

Im Prinzip hatte man gar nicht die Möglichkeit die zuhause gelassenen Freunde zu vermissen. Da die ganzen Tage so angenehm und spannend gestaltet waren. Wenn wir dann doch mal etwas Wichtiges loswerden wollten, dann hatten wir die Housesupervisor und die anderen Teammitglieder. Vor allem die Housesupervisor standen uns rund um die Uhr mit offenem Ohr zur Seite.

Hätte ich die Möglichkeit würde ich keinen Moment zögern und wieder dorthin zu reisen, um meine dort gewonnenen Freunde wieder zu sehen, und weil es einfach so ein unvergessliches Erlebnis war.

Oxford: Nach der ersten Woche in Moulton sind wir zu fünft nach Oxford ins St. Edwards College gewechselt. Es war zwar sehr schade die neuen Freunde aus Moulton zu verlassen, aber es warteten noch 2 spannende Wochen auf mich.

Der Campus ist sehr schön. Doch im Vergleich zu dem in Moulton ist er deutlich größer und städtischer gelegen. Damit die 200 Schüler/innen und das viele Personal auch Platz finden. Jedes Haus hatte eine Hausmutter, die einem bei allen Fragen zur Seite stand. Wir hatten mit ihr und allen Bewohnerinnen jeden Abend ein Housemeeting. Da besprachen wir alles Wichtige für den nächsten Tag. Im Anschluss spielten wir häufig noch etwas gemeinsam. Dadurch bekam der Aufenthalt eine etwas familiäre Atmosphäre. In Moulton hingegen war dies schon durch die kleine Gruppe gegeben.

Wir waren in jeder Klasse 10-15 Schüler pro Lehrer/in. Für den Unterricht wurde man je nach Sprachkompetenz Mithilfe eines Tests in eine Klasse eingeteilt. Der Test bestand aus Multiple-Choice-Fragen, dem Schreiben einer kleinen Geschichte und dem mündlichen Beantworten von ein paar Fragen. Der Unterricht war sehr locker und unterhaltsam von vielen verschiedenen Lehrern gestaltet. Wir haben jede Woche zu einem bestimmten Wochenthema in kleinen Gruppen Präsentationen für die anderen vorbereitet. Dies konnte zu Beispiel ein Videoprojekt in Form eines Werbespots, oder auch das Basteln einer Zeitmaschine sein. Uns standen viele verschiedene Materialien zur Verfügung, so dass wir uns also kreativ austoben konnten.

Das Beste waren die Ausflüge, die wir zweimal pro Woche machten. In der ersten Woche haben wir „punting“ in Oxford gemacht. Dabei sitzt man in einem länglichen Boot und eine Person paddelt im Stehen. Es war eine ruhige Zeit, in der wir einfach mal entspannen konnten. Der nächste Ausflug war dann endlich nach London, worauf sich natürlich jeder gefreut hat. Wir haben eine kleine Sightseeingtour durch London gemacht, welche mit einer Fahrt auf dem London Eye endete.

In der zweiten Woche besuchten wir ein antikes römisches Bad in der Stadt Bath. An einem anderen Tag waren wir in nochmal in Oxford und besuchten dort das wunderschöne Christ Church College. Im Anschluss an alle Ausflüge, hatten wir auch immer noch Zeit um ein paar Souvenirs zu kaufen.

Auch nach Oxford würde ich gern noch mal reisen. Hätte ich die Möglichkeit, würde ich keinen Moment zögern und wieder dort hinreisen. Auch wenn ich mit keinem von den Schüler/innen, die mit mir von Moulton nach Oxford gewechselt sind, befreundet war, habe ich in Oxford schnell neue Freunde gefunden. Ich würde alles tun um meine dort gewonnenen Freunde wieder zu sehen. Im Ganzen war es ein wunderschönes, lehrreiches und außergewöhnliches Erlebnis.

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