Sophia K. - Philadelphia

Sophia K. (17 J.) verbrachte in Philadelphia die schönste Zeit ihres Lebens

Diesen Sommer habe ich 3 Wochen in Philadelphia auf dem Campus der Villanova University verbracht und es war die schönste Zeit meines Lebens. Ich habe während der Zeit, die ich dort verbracht habe, so viel erlebt, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll, aber ich schätze mal ich beginne mit meiner Ankunft.

Als ich in Philadelphia angekommen bin, haben mich zwei Betreuer, Dean und Stan, direkt freundlich in Empfang genommen und wir sind zusammen in einem dieser coolen traditionellen gelben Schulbusse zum Campus gefahren. Dort gab es erstmal Willkommenspizza und ich wurde meinem Flur, dem pinken, zugeteilt. Als ich gerade beim Auspacken war, klopfte es auch schon und alle anderen Mädchen meines Flurs (die Flure waren nach Geschlechtern unterteilt) haben sich vorgestellt. Das war eine mega süße Geste und ich habe mich deshalb auch direkt wohlgefühlt. Meine Zimmerpartnerin, eine nette Amerikanerin, kam erst am nächsten Tag an, aber auch mit ihr habe ich mich super gut verstanden. Jeder Flur hatte eine kleine Anzahl von ebenfalls internationalen Betreuern. Pam, Beth und Mel, die Ansprechpartner des „Pink Floors“, waren super nett und ich habe sie eher als Freunde angesehen, anstatt als Betreuer.

Direkt am nächsten Tag ging es auf einen Ausflug ins Historic Philadelphia. Das ist eines meiner schönsten Erlebnisse, da ich, abgesehen davon, dass ich die Rocky Steps, den FMC Tower und die Liberty Bell besuchte, meine ersten Freunde gefunden habe. Wir hatten sehr viel Spaß in der Stadt und es hat sich angefühlt, als ob man sich schon ewig kennen würde. Sie haben mir dann auch weitere Leute vorgestellt, sodass ich immer mehr neue Leute kennengelernt habe. Am Ende der drei Wochen hatte ich einen großen multikulturellen Freundeskreis und mit den meisten stehe ich immer noch in Kontakt.
Auch die weiteren Wochenend-Ausflüge nach New York,  Washington und der Besuch eines Phillies Baseball Game waren tolle Erlebnisse. Bei jedem Wochenendausflug gab es mehrere Optionen, von denen man wählen konnte. An einem der Wochenenden gab auch die Möglichkeit, sich sozial zu engagieren. In einem regionalen Zoo haben wir freiwillig Müll aufgesammelt. Danach sind wir dann noch zum allerbesten Schokoladenladen der Welt gefahren: „Josh Early Candies“ und Josh, einer der Leiter, hat uns auf ein Eis eingeladen.
Während der Ausflüge konnte man viel Zeit mit seinen Freunden verbringen und besonders Washington hat mir sehr gut gefallen, da ich dort zuvor noch nie gewesen bin und es sehr spannend war, eine neue Stadt zu erkunden. Unter der Woche haben wir auch viel unternommen. Wir waren im Kino, natürlich mit traditionellem amerikanischen Popcorn, in Malls zum Shoppen, in Klubs, Bowlen und Minigolfen.
Auch auf dem Campus fanden Aktivitäten wie Movie Nights, Scavenger Hunts und „Man Hunts“ statt. Ein besonderes Ereignis waren dabei die täglichen „Floor-Challenges“. Die einzelnen Flure traten in kleinen Wettkämpfen wie Sackhüpfen oder Eierlaufen gegeneinander an und konnten Punkte für ihren Flur holen. Wer am Ende der Woche die meisten Punkte hatte, durfte zu Wawa fahren, einer Tankstelle, die einfach alles verkauft, oder eine Eisparty machen. Einmal hat der pinke Flur gewonnen und wir haben uns bei Wawa mit Süßigkeiten bis zum Umfallen eingedeckt.
Am Ende jeder Woche fand zudem eine Abschlussparty statt, bei der Schüler ihre Fotos und erarbeiteten Projekte, zum Beispiel einen Film, präsentieren konnten. Zudem wurden für die einzelnen Flure Awards für Dinge wie z. B. das netteste Lächeln verliehen. Danach wurde getanzt und gefeiert.

Kommen wir jetzt mal zum eigentlichen Grund, warum man eine Sprachreise macht: dem Unterricht. Der hat mir, wie eigentlich alles auch, sehr gut gefallen. Man konnte sich pro Woche einen Vormittagskurs und einen Nachmittagskurs aussuchen. Ich habe 6 verschiedene Kurse belegt, da ich möglichst viele verschiedene ausprobieren wollte. Von denen haben mir am besten Economics, Fashion Design, Cooking und Creative Writing gefallen. Obwohl die Kurse 2 ½ Stunden lang sind, verfliegt die Zeit sehr schnell und man lernt wirklich etwas. Die Lehrer waren alle sehr nett und kompetent und haben den Unterricht sehr interessant gestaltet. Ich konnte viele neue Sachen ausprobieren und Neues dazulernen, sodass es sich gar nicht mehr nach Unterricht angefühlt hat. Selbst wenn man gemerkt hat, dass ein bestimmter Kurs nichts für einen war, konnte man bis einschließlich Dienstag noch wechseln. Für mich persönlich war es auch hier, genau wie mit dem Bus, ein kleines Highlight, dass man die typisch amerikanischen Tisch-Stuhl-Konstruktionen hatte. Ich habe mich wie ein amerikanischer Student gefühlt.

Zwischen den Kursen hatte man Mittagessen in einer Mensa. Dort konnte ich mich mit meinen Freunden über die verschiedenen Kurse austauschen und einfach über Gott und die Welt quatschen. Man konnte sich von einem Buffet das Essen holen und da die Auswahl immer sehr groß war, habe ich auch immer etwas gefunden, was mir gut geschmeckt hat. Es gab eine große Salatbar, viel Obst und verschiedene Hauptgerichte. Auch das Frühstück und das Abendessen fanden dort statt. Besonders gefallen hat mir das Frühstück, da es neben klassischem Müsli, traditionell amerikanische Speisen wie Hashbrowns, Oatmeal, Tater Poffs und Pancakes gegeben hat.
Falls man zwischen den Mahlzeiten noch Hunger hatte, gab es auf dem Campus noch ein Café, einen Lebensmittelladen, einen Smoothieshop und einen Kiosk, wo man sich etwas kaufen konnte und seine Freizeit verbringen konnte. Da das Wetter aber meistens ziemlich schön und warm war, habe ich die meiste Zeit mit meinen Freunden draußen verbracht. Der Campus war riesig und bot entsprechend viele Orte zum Abhängen, Entspannen oder auch Volleyballspielen.

Insgesamt kann ich nur nochmal hervorheben, wie sehr ich diese Zeit in Philadelphia genossen habe. Ich habe viele internationale Freunde gefunden, neue Städte erkundet und einfach eine tolle Zeit gehabt. Für mich fühlte es sich nicht mehr wie eine Sprachreise an, sondern eher wie eine Erlebnisreise, während der ich quasi nebenbei mein Englisch verbessert habe. Ich werde diese Zeit für immer in meinem Herzen bewahren und natürlich mit meinen Freunden in Kontakt bleiben. Für mich hat es sich absolut gelohnt an dem Programm teilzunehmen und auch mein Englischlehrer an meiner Schule in Bonn hat nach den Ferien mein Englisch gelobt und gesagt, dass ich sehr viel selbstbewusster und fließender sprechen würde.

Die Sprachreise nach Philadelphia ist also nicht nur ein tolles Erlebnis gewesen, um internationale Freunde zu gewinnen und Erfahrungen im Ausland zu sammeln, sondern fördert auch die sprachlichen Fähigkeiten, da man sich natürlich nur in Englisch mit seinen Freunden unterhalten kann. Ich kann jedem nur empfehlen sich auch für das Programm einzuschreiben, wenn man in den Ferien Zeit hat.



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USA Sophia K. - Philadelphia

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